„Das Schlechte weg lächeln.“

Nach zwei freien Spielwochenenden ging es für uns am Sonntag in die Neue Roßstraße zu den zweiten Frauen von ProSport24. Wir waren hochmotiviert, diese Begegnung für uns zu entscheiden – nicht zuletzt, weil das Hinspiel in den entscheidenden Spielminuten sehr unglücklich verloren wurde. (24:25)

Klare Ansage vor Spielbeginn: „Wir machen unser Ding und Fehler können passieren.“ Hieß im Klartext: Wenn mal was nicht klappt, Kopf hoch und weiter machen!

Mit Anpfiff starteten wir gut in die Partie, warfen das erste Tor nach 50 Sekunden und erspielten uns bald eine 2-Tore-Führung (12.). Es folgte eine unkonzentrierte Phase, in der wir zu hastig agierten und technische Fehler zu einfachen Ballverlusten führten. ProSport bestrafte dies sofort mit dem Ausgleich und der darauffolgenden Führung. Aber eine Auszeit rüttelte uns wieder wach, vieles hatte bis hierhin funktioniert – jetzt musste man sich „nur“ noch dafür belohnen. Bis zur Halbzeit lieferten wir uns einen sehr körperbetonten Kampf mit den Gastgebern, was auch an der Anzahl gegebener Siebenmeter zu erkennen war (sieben für uns bis hierhin). Unsere Abwehr stand wieder kompakter, sodass wir zur Halbzeit mit einem Stand von 10:14 in die Kabine gingen.

Mit der 4-Tore-Führung, sowie den zehn Gegentoren konnte man durchaus zufrieden sein. Fakt war aber: Für uns war hier noch mehr drin. ProSport leistete sich, wie wir teilweise auch, genug technische Fehler – diese sollten wir jetzt konsequenter bestrafen. Des Weiteren galt es, die Räume im Angriff besser zu nutzen, denn durch eine sehr personenbezogene Abwehr der Gegner taten sich zunehmend mehr Lücken auf, um über schnelles Stoßen und einfache 1:1-Situationen Torerfolge feiern zu können. Auch die erste und zweite Welle sollte wieder mehr zum Einsatz kommen.

Gesagt getan: Mit Anwurf der Gastgeber gelangen uns zwei Ballgewinne in der Defensive, welche uns über schnelle Tempogegenstöße zu einer 6-Tore-Führung verhalfen.  Doch auch in der zweiten Halbzeit sollte leider die altbekannte Schwächephase unsererseits ihren Platz finden – so kommt ProSport in der 43. Minute noch einmal auf drei Tore ran. 

Doch der große Unterschied zu vergangenen Spielen: Wir ließen uns davon nicht beeindrucken, der Ball lief wieder sicherer und hinten wurden die Lücken zu gemacht.

Schlussendlich gewannen wir mit sechs Toren bei ProSport 24 und können uns endlich wieder über zwei Punkte freuen (19:25)! Das Ergebnis einer starken Teamleistung, bei der Jeder für Jeden einstand und wir „das Schlechte“ einfach weg lächelten.

So kann es weiter gehen! Am Sonntag treffen wir 14:00 Heim auf die Frauen des SV BVB 49! Seid dabei, wir freuen uns!