Noch kein Erfolg im neuen Jahr

Nachdem wir im ersten Spiel 2020 die zwei Punkte bei der SG Rotation Prenzlauer Berg lassen mussten, wollten wir gegen die Frauen der SG NARVA einiges wieder gut machen. Drei essenzielle Dinge sollten uns dabei zu einem Sieg verhelfen: Klarheit im Angriff, Kampfgeist in der Abwehr und viel mehr Bewegung über die gesamte Spielzeit. Die angesprochenen Ziele wurden am Wochenende zuvor nicht zu 100% umgesetzt, weshalb das Spiel am Ende mit vier Toren verloren ging.

15:00, Anpfiff: Wir starteten gut in die Partie, gingen mit viel Überzeugung in die Lücken und ließen den Ball gut laufen. So warfen wir das erste Tor per Siebenmeter und erspielten uns nach 10 Minuten eine 2-Tore-Führung. Doch anstatt diese weiter auszubauen, brach unser Angriffsspiel in den kommenden Minuten etwas ein, was zu häufigeren Ballverlusten führte. NARVA wusste dies konsequent auszunutzen und übernahm nun die Oberhand. Wir ergriffen die Auszeit (Stand 5:6, 16. Minute). Bis zur Halbzeit gelang es uns jedoch nicht, noch ein mal Fuß zu fassen, sodass wir mit einem Stand von 8:12 in die Pause gingen.

„Jetzt bloß nicht den Kopf hängen lassen. Verloren ist hier noch gar nichts!…“

Der Spielstand sprach für sich: Keine von beiden Mannschaften schenkte der anderen einfache Tore, aber in der Abwehr fehlte es uns trotzdem an gesunder Aggressivität und Schnelligkeit auf den Beinen. 12 Gegentore waren in diesem Fall also doch zu viel. Aufgrund der sehr offensiven 5-1-Deckung der Gäste, taten sich im Mittelblock viele Lücken auf, die wir besser nutzen sollten – besonders der Rückraum im Zusammenspiel mit dem Kreis. Generell musste der Ball wieder konsequenter gespielt werden und schneller den Weg zur Nebenfrau finden, ohne lange nachzudenken oder zu spekulieren. Einige Spielzüge hatten gut funktioniert, dort wollten wir nun anknüpfen, um mehr Torerfolge feiern zu können.

Wie sich mit Anpfiff zeigen sollte, war das,  was in der Pause so „einfach“ klang, noch nicht so ganz durch gedrungen. So bescherte uns NARVA die nächsten beiden Gegentore und wir mussten nach fünf Minuten der zweiten Halbzeit einer 6-Tore-Führung der Gäste entgegen blicken.

WAS WAR LOS? … richtig erklären konnte es keiner. Aber jetzt gab es nur eine Devise: Kämpfen bis zum Schluss!

Zu unserem Bedauern gelang es uns erst in der 52. Minute noch einmal Anschluss zu finden, wir verkürzten auf drei Tore Rückstand. Schlussendlich verlieren wir aber das Spiel  mit 23:27 in eigener Halle.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass wir es nicht schaffen, angesprochene sowie besprochene Sachen, eins zu eins in die Tat umzusetzen. Neben der fehlenden Durchschlagskraft im Rückraum, ließen wir unsere Außenspieler (ohne erträglichen Grund) fast über die gesamten 60 Minuten aus dem Spiel und kamen wenig, bis gar nicht, über unser sonst so erfolgreiches Tempospiel.

Zwar bleibt bis zum nächsten Spiel noch etwas Verschnaufpause, allzu lange sollten wir uns jedoch nicht ausruhen. Am 16.02. treffen wir auswärts auf die zweiten Damen von Pro Sport und freuen uns über jede Unterstützung vor Ort.