Punktverlust zum Sonntagabend

Am späten Sonntagnachmittag ging es für uns Richtung Schöneberg. 18:00 war Anpfiff in der Halle am Sachsendamm, unsere Gegner: Die zweiten Frauen der SG OSF – derzeitig ungeschlagener Erstplatzierter in der Verbandsliga.

Wir wussten: Es würde ein schnelles Spiel werden, aber auch für uns war hier mehr drin, als nur „mitzuhalten“. Von Anfang an wollten wir sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff 100% geben.

Die Partie begann und OSF sicherte sich schnell eine 2-Tore-Führung. Wir zogen nach und warfen in der zehnten Minute das Tor zum ersten Ausgleich. Unsere Gegner nahmen kurze Zeit später die erste Auszeit, nachdem es ihnen nicht gelang, mit mehr als zwei Toren davonzuziehen. Hatte man sich das Spiel gegen uns als „9.-Platzierten“ vielleicht etwas anders vorgestellt? Aber wir wollen uns nichts vor machen: Die Auszeit tat uns auch ganz gut…mal kurz Luft schnappen, denn es bestätigte sich das, was wir uns vorher ausgemalt hatten: Ein temporeiches Spiel! In den kommenden 10 Minuten verloren wir etwas die Orientierung, sodass wir uns 3 Minuten vor Schluss bei einem Stand von 16:10 wiederfanden. So wollten wir jedoch nicht in die Halbzeit gehen, starteten einen 0:4-Tore-Lauf, bekamen in der letzten Minute noch ein Gegentor per Siebenmeter und gingen schließlich mit drei Toren Rückstand in die Kabine (Stand 17:14).

Alles in Allem waren wir zufrieden mit der bis hierhin gezeigten Leistung. Nachdem kurz der rote Faden weg war und unsere Trainer die Auszeit genommen hatten, gelang es uns gut, das Angesprochene umzusetzen. Dazu gehörte, dass wir durch eine eindeutige Absprache die Kreisspielerin besser unter Kontrolle bekommen mussten, denn über eben diese erspielte sich OSF immer mehr Chancen, um aus der Nahwurfzone abzuschließen. Vorne sollten wir energischer in die Lücken gehen – auch das war uns bis zur Halbzeit wieder besser gelungen. Wir hatten uns also gut zurück gekämpft.

Die ersten 30 Minuten zeigten: Es war viel möglich.

Die zweite Halbzeit begann und wir kamen irgendwie nicht so richtig ins Spiel. Vorne kurzzeitig etwas ideenlos und hinten zu einfache Gegentore kassiert, schafften wir es bis zum Schluss nicht mehr, ordentlich Anschluss zu finden. Zusammengefasst: Das Spiel haben wir so gesehen in den ersten zehn Spielminuten der zweiten Halbzeit verloren.

Mit einem Endstand von 39:30 beenden wir das Spiel zum Sonntagabend. Unsere Probleme lagen nicht im Angriff – auch wenn hier und da nicht alles funktioniert hat, so kann man mit 30 geworfenen Toren bei OSF durchaus sehr zufrieden sein. Die 39 Gegentore jedoch unterstreichen das, was wir uns vor allem für die kommenden Begegnungen auf die Fahne schreiben müssen: Die Abwehr muss viel stabiler stehen, effektiver arbeiten und die Kommunikation zwischen ALLEN Defensivspielern muss zu mehr Ballgewinnen führen, um sich für die eigene Arbeit zu belohnen.

Weiter gehts am nächsten Sonntag 17:00 gegen die zweiten Frauen vom VfV Spandau! Es ist Heimspieltag und wir wollen als letzte Mannschaft an diesem Tag zeigen, wozu wir fähig sind, um dann gemeinsam mit allen Zuschauern den Sieg feiern zu können. Wir freuen uns über jede Unterstützung!