Unglücklicher Punktverlust

Am Samstagabend ging es für uns in die Palisadenstraße, zur ersten Frauenmannschaft der SG NARVA Berlin. Eine Truppe aus vielen jungen Spielerinnen, welche uns die zwei Punkte nicht kampflos überlassen würden – das stand vorher fest.

Mit Anpfiff zeichnete sich bereits ab, dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden würde. Jeder Ball wurde umkämpft und auch die Stimmung in der Halle versprach spannende 60 Minuten. Das erste Tor des Spiels fiel erst in der vierten Minute, für die Gegner. Wir zogen schnell nach und bescherten uns mit einem 3-Tore-Lauf die erste Führung des Spiels. Doch auch aufgrund von fünf Zeitstrafen und dem daraus resultierenden Unterzahlspiel, gelang es uns nicht, diese Führung weiter auszubauen. Wir gingen mit einem Tor Rückstand zur Halbzeit in die Kabine.

Unsere größten Fehlerquellen bis zur Pause (Stand 12:11) waren neben Absprachefehlern in der Abwehr, ebenso die technischen Fehler im Angriff, welche den Gegnern immer öfter zu einfacheren Ballgewinnen verhalfen. Des Weiteren wollten wir uns in den kommenden 30 Minuten weniger mit Entscheidungen des Schiedsrichters beschäftigen…, denn das kostete uns von Beginn an zu viel Energie.

Die zweite Halbzeit startete und es gelang uns zunächst sehr gut, das Angesprochene aus der Halbzeitpause umzusetzen, sodass wir uns nach 10 gespielten Minuten mit 3 Toren in Führung sahen. Doch anstatt weiter davonzuziehen, ließen wir in der Abwehr zu viel offenen Raum und auch die technischen Fehler nahmen wieder zu. Zu unserem Bedauern kam jetzt auch eine schlechtere Chancenverwertung dazu. NARVA bestrafte unsere Fehler konsequent mit Gegentoren und traf in der 54. Minute zum Unentschieden (19:19).

Wir nahmen die Auszeit, doch leider gelang es uns danach nicht mehr, weitere Tore zu erzielen.

Mit Abpfiff verloren wir schlussendlich mit drei Toren und mussten ohne Punkte nach Hause fahren.

Der Endstand von 22:19 zeichnet leider nicht das ab, was wir bis zur 55. Minute gespielt haben. Positiv hervorzuheben ist hierbei die Motivation und der Kampfgeist, den wir bis zur letzten Sekunde nicht verloren haben. Jetzt heißt es: Kopf hoch und weiter! Denn so einfach lassen wir uns nicht unterkriegen!

Wir bedanken uns bei allen Zuschauern, die uns am Samstagabend so tatkräftig unterstützt haben! … und freuen uns auf jeden Einzelnen, der nächsten Sonntag den Weg in die Eile findet, wenn es wieder heißt: „Gekämpft wird? IM TEAM!“