Spiel gedreht – Sieg geglückt!

 Am Samstag 16:00 trafen wir auswärts auf die 3. Frauenmannschaft von Pro Sport 24. Nur knapp einen Monat zuvor hatten wir in eigener Halle unser Können gegen Ajax unter Beweis gestellt, knackten die 30-Tore-Marke und feierten unser erstes souveränes Spiel der Saison.
Man hätte meinen können, der Knoten sei geplatzt – JETZT würden wir weiter angreifen und uns auch in den kommenden Spielen zwei Punkte selbstbewusst sichern. Die Ansage vor Anpfiff war ganz klar: Dort weiter machen, wo wir im letzten Spiel aufgehört hatten.

Was zunächst so einfach klang, kam jedoch anders als erwartet: Nach einem gelungenen 2-Tore-Vorsprung bekamen wir erste Schwierigkeiten. Überhastete Entscheidungen im Angriff und vermehrte technische Fehler bereiteten uns zunehmend Probleme. So wurde die erste Halbzeit zu einem ständigen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen uns und den Gegnern. Mit einem Siebenmeter in den letzten zwei Minuten konnten wir uns zur Halbzeit den Ausgleich sichern. (14:14)

Warum wir uns in der ersten Hälfte der Begegnung selber so im Weg standen, konnte zu dem Zeitpunkt keiner sagen. Was jetzt wichtig war: Von 0 anfangen! Die erste Halbzeit aus dem Kopf streichen! Als Team auftreten! Das spielen, was wir können!

Nach einem erschreckend schlechten Start (18:14) in die zweite Halbzeit nahmen unsere Trainer sofort die Auszeit, rüttelten uns erneut wach …: und danach sollte es endlich besser laufen.
Die kommenden 25 Minuten schienen wir wie ausgewechselt.
Parierte Bälle fanden einen schnellen Weg nach vorne und wir konnten über mehrere Kontersituationen den Rückstand schnell aufholen. Unsere Abwehr stand kompakter, wir suchten den direkten Weg zum Tor und auch die Chancenverwertung wurde um einiges besser, sodass wir uns 10 Minuten vor Schluss sogar mit 5 Toren absetzen konnten.

Endstand 26:29 für TuS!

Der letztlich eingefahrene Sieg ist das Ergebnis von viel Arbeit und Mannschaftszusammenhalt. Sowohl auf der Bank, als auch auf dem Feld herrschte eine gute Stimmung, sodass wir uns nicht entmutigen ließen und bis zum Ende unseren Kampfgeist beibehielten.