Drei Hände für ein Halleluja

Sonntag war Heimspieltag in der Eile. Das hieß, auch die Dritte musste wieder ran, diesmal gegen den amtierenden Tabellenführer. Die Ziele waren hoch gesteckt: Heimpunkte sind ein Muss für den Klassenerhalt, deshalb musste man sich wieder alles abverlangen.

Dementsprechend vorsichtig klopfte man sich in den ersten fünf Minuten ab. Zu bemängeln waren zu viele freie Würfe auf den Außenpositionen. Es folgte jedoch eine rasante 7-Tore-Serie der Grünen, wodurch die Gäste schon nach 10 Minuten die Auszeit zogen. In der Folge wurde die Partie nun etwas robuster geführt. Halbzeitstand: 16:9. Hier war mehr drin, da man sich in den letzten fünf Minuten 4 Tore einschenken ließ, fast so viele wie in den 25 Minuten davor.

Aus der Kabine kam man nun mit breiter Brust, da man ja schließlich mit 7 Toren gegen den Tabellenführer vorne lag. Und es kam wie es immer kommt: man lehnt sich langsam aber sicher zurück und verschenkt die Tore Aus sieben Toren wurden 4 und es kam eine jähe Unruhe in der Eile auf. Diese Situation ist ja leider nichts neues. Was nun folgte war der Höhepunkt der Partie: eine rote Karte plus doppelte Unterzahl. Glücklicherweise scheint die Mannschaft in den letzten Wochen ein wenig gereift und diese fatale Situation wurde in unbedingten Siegeswillen umgemünzt. Endstand: 27:19.

Im Ende fällt das Ergebnis der Partie vielleicht ein bisschen höher aus, als es das Geschehen auf dem Platz zeigte. Dennoch sind einige Verbesserungen zu erkennen: 1. die Abwehrarbeit gegen den Rückraum, 2. die Konsequenz vor dem Tor und 3. (wohl der wichtigste Punkt) beinahe Immunität gegen Einflüsse von Außen. Das Ding wurde endlich mal souverän runtergespielt.

Der größte Teil der Partie lag an diesem Sonntag jedoch in drei Händen: die rechte Wurfhand von Brian (13/26 Tore) und beide von Stefan (gefühlte 60%-Quote).