Es geht doch…

Nachdem die Dritte ihre ersten beiden Spiele mit miserablen Leistungen bestritt, wollte man dem Saisonziel Aufstieg souveräner entgegentreten, als im noch jungen 2017. Anhand der Erwärmung konnte man aber schon sagen, dass man auf diese Partie heiß war.

Die Dritte fand einen guten Auftakt in die Spiel gegen den Charlottenburger Handballclub, und konnte sich direkt zu Anfang mit 6:2 absetzen. In der Eile wurde zu beginn gezeigt, wer Hausherr war und, dass man sich aus dem Formtief wieder erholt hatte. Im Angriff war in der ersten Hälfte des Spiel eine handfeste Struktur zu erkennen, und auch die Abschlüsse waren präzise und fanden häufig ihren Weg ins Tor. Einziger Schönheitsfehler der ersten Hälfte waren die einfachen Abschlüsse, die man dem Gegner durch zu passives Verhalten und fehlende Blockarbeit zwischen 6- und 9-Metern ermöglichte.
Dennoch fanden die Charlottenburger kein wirksames Mittel, um der Dritten in Halbzeit Eins ernsthaft etwas zu entgegnen.

Stand: 15:8.

Halbzeit zwei begann ähnlich stark, jedoch nahm die Leistung in den ersten Minuten stark ab, und man fand sich in einem ähnlich trägen und zähen Spiel wie gegen Turbine wieder. Den Charlottenburger Außen und auch dem Rückraum wurde in der Abwehr zu viel Platz zugesprochen. Einzig durch die schwachen Abschlüsse und einer guten Torwartleistung war hier ein Rückfall zu vermeiden. Das Offensivspiel der Dritten entwickelte sich immer weiter zurück, bis häufig nur noch Yannick mit der Brechstange aus dem Rückraum helfen konnte. Viele Pässe liefen ins Nichts oder nahmen Tempo aus dem Spiel. Allgemein wurden zu viele einfache Würfe vergeben. Zwischen der 30. und 50. Minute warf die Dritte sage und schreibe sieben Tore. Für die Leistungen der ersten Halbzeit war das schlicht und ergreifend zu wenig. Fielen in Halbzeit eins auf beiden Seiten noch 23 Tore, waren es in Durchgang zwei nur 15. Dennoch konnte man auch die zweite Halbzeit mit einem Tor gewinnen, sodass das Spiel 25:13 endete.

Der Sieg war alles in Allem jedoch verdient, und die erste Halbzeit macht nach den Eskapaden der letzten beiden Spiele wieder Lust auf mehr.
Ein großes Lob gilt hier Brian, der nach nur zwei Trainingseinheiten mit fünf Treffern auf Platz zwei der Torschützenliste landete.