„Mehr Kampfgeist als die anderen“

​Am Sonntag, den 11.12.2016 ging es für die 1. Damen auf den nicht so weiten weg zur SG FES. Ziel war es, an den Kampfsieg von voriger Woche anzuschließen. 

Die Worte des Trainers fassten es zusammen, es muss gekämpft werden, am besten mehr als

die Gegnerinnen. Nach verlorener Seitenwahl starteten wir pünktlich um 16:00 Uhr mit dem Anpfiff in diese Partie. 

In der Abwehr starteten wir mit einer 5:1-Abwehr, jedoch wollte es uns nicht gelingen, dem Angriffsspiel der Damen der SG FES einen Strich durch die Rechnung zu machen. Zu oft standen wir auf der falschen Seite des Kreises und der Rückraum nutzte die entstandenen Räume für viele 1:1. Dazu griff unsere Torhüterin zu oft ins Leere. 

Im Angriff wurde leider erneut mit zu wenig Druck auf die Abwehr der Ball herumgespielt, nur vereinzelt konnten kurze Akzente gesetzt werden. So ist es nicht verwunderlich, dass wir in Rückstand gerieten (8:4). Glücklicherweise zog unser Trainer rechtzeitig die Reißleine, stellte die Abwehr auf eine 6:0-Deckung um. 

Diese Entscheidung trug Früchte, wie sich kurz darauf herausstellte. Ein Ruck ging durch die Mannschaft und sowohl Abwehr als auch Torwart gelang es, den einen oder anderen Ball zu stehlen, der vorne dann verwandelt wurde. Jedoch kassierten wir noch zu viele einfache Würfe aus dem Rückraum, da wir mit den Hacken zu sehr an der 6m-Linie klebten. Im Angriff half die Erkenntnis, dass man auch mit den einfachen Sachen zum Torerfolg kommen kann. So konnten wir glücklicherweise den Spielstand drehen und gingen mit einem winzigen Vorsprung in die Halbzeitpause (14:15).

Die Halbzeitansprache des Trainers appelierte ganz klar an den Kampfgeist der Mannschaft.

Wie ausgewechselt traten wir dann auch zur 2. Halbzeit an. Die Abwehrleistung hat sich sichtbar gesteigert, es wurde früher zugepackt und unsere Torwartin konnte wichtige Würfe entschärfen. Nach vorne hin wurde mit mehr Tempo gespielt, sodass wir unseren winzigen Vorsprung langsam aber stetig ausbauen konnten. 

Durch die Manndeckung unserer „Halben“ wurde das Angriffsspiel etwas konfus, doch die eine oder andere Spielerin konnte auch auf ihr fremden Positionen zeigen, was in ihr steckt. Letzten Endes rettete uns jedoch unsere zuvor ausgebaute Führung (19:27) den Sieg. Wir trennten uns mit einem Endstand von 23:28.

Hinterher betrachtet, müssen wir an unserer Torausbeute arbeiten, zu viele Würfe unsererseits brachten uns keinen Punkt auf der Tafel, jedoch sind wir als Team seit langem wieder auf einem sehr guten Weg.