Sieg in letzter Sekunde

Nach längerer Spielpause standen wir am Sonntagmorgen der Mannschaft des TSV Rudow gegenüber. Während andere Jugendmannschaften schon zahlreiche Spiele bezwungen haben, war es für uns erst das dritte dieser Saison – zurückzuführen auf die wenigen Mannschaften in unserer Staffel, aber auch Mannschaften, die zuletzt, aus uns unbekannten Gründen, aus der Liga ausgetreten sind. Dennoch waren unsere Gegner in dieser Hinsicht nicht besser bedient als wir und aus bisherigen Ergebnissen beider Teams ließ sich vor dem Spiel vermuten, dass es eine Begegnung auf Augenhöhe werden sollte.

Die ersten Minuten nach Anpfiff waren geprägt von zu vielen technischen Fehlern. Außenstehende sahen dem gestörten Spielfluss sicher an, dass beide Mannschaften eine mehr als kurze Auszeit hinter sich hatten. Nach und nach sollte es dann aber doch besser werden und es begann ein Kampf um die zwei Punkte, in dem keine der beiden Mannschaften vorzeitig die Oberhand gewinnen konnte.
Da die meisten Tore der Gegner über Einläufer und Kreisanspiele passierten, wurde beschlossen in eine 6-0-Deckung zu wechseln, welche nun deutlich besser agieren konnte als noch zuvor.

Zur Halbzeit gingen wir mit einem Tor Rückstand in die Kabine (11:10). Uns war bewusst, dass in den kommenden 30 Minuten noch alles möglich war, aber es kein einfacher Weg zum Sieg werden würde. Des Weiteren mussten wir uns in der ersten Halbzeit mit fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters beschäftigen; dies wollte man nun weitestgehend ablegen und sich mehr auf das Spiel konzentrieren.

Im weiteren Verlauf des Spiels ergaben sich unsererseits bessere Chancen den Ball zu gewinnen, wir nutzten auch die Situationen aus dem Rückraum besser, um eine größere Torgefahr darzustellen. Trotzdem taten wir und schwer im Angriff ein geeignetes Tempo zu finden, um uns deutlich abzusetzen. So blieb es bis zur letzten Minute spannend. (17:17)
Doch das Glück lag auf unserer Seite: wir erzielten mit letzter Kraft das entscheidende Tor und den Gegnern gelang in den verbleibenden Sekunden kein Ausgleich mehr.

Endstand 17:18.

Was an diesem Tag fehlte: Tempogegenstöße. In anderen Spielen hatten wir schon oft bewiesen, dass wir gut umschalten können, um schneller Punkte zu erzielen und genau das soll im Rückspiel in der Eile wieder passieren.