Zittern bis zur letzten Sekunde

Auch das dritte Spiel konnte die dritte Männermannschaft für sich entscheiden. In einem ausgeglichenen Spiel gegen die SG Ajax/Altglienicke II musste man erneut bis zur letzten Sekunde für die beiden Punkte kämpfen.

Im Gegensatz zur vergangenen Woche erwischte man einen besseren Start und konnte vor allem im Angriff seine Chancen effektiv nutzen. Jedoch ging die Dritte in der Abwehr nicht entscheidend genug an die Gegenspieler ran, weswegen man zu viele Tore aus dem Rückraum zuließ und sich nicht absetzen konnte (7:7 14.). So wurde in der Abwehr auf eine 5:1-Deckung umgestellt, um somit die Rückraumspieler früher zu stören. In Folge konnte man sich auf 1-2 Tore absetzen, diese jedoch nicht in die Halbzeitpause retten, weshalb man mit 15:15 in die Kabine ging.

15 geworfene Tore sind in einer Halbzeit absolut akzeptabel. Dass 15 Gegentore jedoch zu viel sind, das war der dritten Männermannschaft bewusst. Aus diesem Grund sollte man in der Abwehr konzentrierter arbeiten und den Gegner früh stören.

Dies konnte die Dritte zu Beginn der zweiten Halbzeit gut umsetzen. Man erkämpfte sich die Bälle und konnte sich auf zwei Tore absetzen. Dass man sich nicht weiter davonziehen konnte, lag vor allem daran, dass die Gegner weiterhin gefährlich aus dem Rückraum waren. So kam es in einer intensiven zweiten Halbzeit zu einem Schlagabtausch, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Erst in der Schlussphase konnte sich die Dritte mit einer zwei Tore Führung einen leichten Vorteil erspielen. Durchatmen konnte man jedoch nicht, da sich die Gegner nicht aufgaben und man trotz einer Zeitstrafe für die Gegner in den letzten zwei Minuten das Spiel nicht vorzeitig entscheiden konnte. Die letzte Chance in der Schlussminute vergab man und musste somit die restliche Zeit die 31:30-Führung verteidigen. Den letzten Wurf konnte Olaf parieren und rettete der dritten Männermannschaft die beiden Punkte.

Endstand: 31:30

Damit behält die Dritte auch nach dem dritten Spiel die weiße Weste. Trotzdem haben die beiden letzten Spiele gezeigt, dass man kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen darf.