Großer Kampf mit glücklichem Ende

Nachdem die dritte Männermannschaft am ersten Spieltag souverän die ersten beiden Punkte holen konnte, hatte man gegen den CHC III deutlich mehr Probleme.

Ob es daran lag, dass man den Gegner unterschätzte, oder der Harz am Ball Schuld war für den schlechten Start in das Spiel, muss jeder Spieler für sich selbst beantworten können. Fakt ist, dass man besonders in der Abwehr große Probleme hatte und im Angriff entweder durch frühe Abschlüsse oder durch technische Fehler den Ball zu oft verlor. So lag die Dritte nach 10 Minuten mit 7:4 hinten, konnte jedoch durch einen 3:0-Lauf das Spiel ausgleichen, als im Angriff auf zwei Kreisspieler umgestellt wurde und die Abwehr etwas besser stand (17.). Doch fiel man ab diesem Zeitpunkt wieder in ein Tief, in dem nichts gelingen wollte. Einzig allein Stefan konnte mit seinen Paraden verhindern, dass der Rückstand zur Pause (13:10) nicht noch größer war.

In der Halbzeitansprache wurde zum einen Wert darauf gelegt, wie man im Angriff mit zwei Kreisspielern zu agieren hat und zum anderen, dass man über eine persönliche Manndeckung die beiden besten Spieler der Gegner rausnehmen sollte.

Somit konnte man zu Beginn der zweiten Halbzeit den Gegner überraschen und innerhalb von vier Minuten mit 13:14 in Führung gehen konnte, diese auf 14:18 (39.) erhöhen und den Gegner zu einer Auszeit zwingen. Besonders über die Außenpositionen kam die Dritte zu hochprozentigen Abschlüssen. Statt auf diese guten Aktionen aufzubauen und das Spiel ruhig zu Ende zu spielen, ließ man den Gegner nochmal rankommen (21:21 52.). So mussten die Zuschauer bis zur letzten Minute zittern, ehe die dritte Männermannschaft mit 24:25 in Führung gehen konnten. Diese konnte man in der Abwehr verteidigen und in den letzten Sekunden des Spiels auf den Endstand 24:26 erhöhen.

Am Ende hatte man doch das notwendige Glück, um das Spiel für sich zu entscheiden. Dass dies nicht zum Normalfall werden soll, sollte jedem bewusst sein. Aus diesem Grund muss die Mannschaft im nächsten Spiel ab der ersten Minute hellwach sein, damit man die nächsten zwei Punkte holen kann.