Das war wichtig!!! – Zwei Punkte zum Saisonauftakt

Die Zwote startete am frühen Sonntagnachmittag in die Landesligasaison. Nach nur zwei Jahren und zwei Aufstiegen in Folge wähnt sich die Hellersdorfer Zweitvertretung nun endlich in der richtigen Leistungsklasse. Das man zurecht in die Landesliga aufstieg, gilt es nun in 22 Ligaspielen zu beweisen.
Zum ersten Vergleich gastierten die aus der letzten Saison bestens bekannten Mitaufsteiger aus Pankow in der Eile. Das Spielprotokoll konnte von beiden Mannschaften nicht ausgereizt werden. So musste die Zwote auf Marcel (Urlaub), Matti (verletzt) und den Langzeitverletzten Andi verzichten. Zur Erwärmung trat man noch mit zwölf Akteuren auf. Allerdings nur zur Sicherheit. Dennis und Philipp B. sollten nur im Notfall nachgetragen werden, damit sie nicht festgespielt sind. Das enge personelle Korsett sollte in diesem Spiel aber nicht so sehr behindern, wie es unter Umständen zu befürchten war.

Im Vorfeld des Saisonauftaktes war von überbordendem Selbstbewusstsein nicht so viel zu spüren. Gewinnen wollte man schon, trotzdem fühlte es sich zunächst an wie: “mal sehen was so geht.“ Die Stärken des Gegners noch schmerzlich in Erinnerung, ging es sogleich ohne großes Abtasten in einen offenen Schlagabtausch.
Die bessere Startphase erwischten dabei die Handballfreunde Pankow. Die offensive 3:2:1 – Deckung der Gäste schmeckte den Hausherren so gar nicht. Ein geordnetes Spiel war fast nicht möglich. Das verunsicherte die Zwote augenscheinlich. Aus der Not geborene Abschlüsse und abgefangene Pässe machten es Pankow recht leicht mit 4:2 in Führung zu gehen. Eine Auszeit brachte etwas Besserung. Die Zwote konnte ausgleichen und in Folge auch in Führung gehen. Beim Stand von 10:6 aus Sicht der Hausherren war die Welt wieder in Ordnung.
Doch leider nicht für Lange. Immer noch hatte der TuS mit der gegnerischen Abwehr seine liebe Mühe und Not. Auch die eigene Defensive funktionierte nicht so wie gewünscht. Die Absprache war alles andere als optimal, und mit schnellem Spiel und unter Ausnutzung einer hergestellten Überzahl konnte Pankow immer wieder ihre treffsicheren Außen freispielen. Als die Halbzeitsirene ertönte, stand ein leistungsgerechtes 14:14 auf der Anzeigetafel.

In der Kabine diskutierte die Mannschaft etwaige Lösungsansätze, um die 3:2:1 – Formation Pankows auszuspielen. Die Lösung war eigentlich vorher schon klar. Nur mangelnde es an der Umsetzung. Zweikämpfe gewinnen, laufen ohne Ball und auflösen an den Kreis sollten zum gewünschten Erfolg führen.

Im Laufe der zweiten Halbzeit zeichnete sich ab, dass man zum einen die Vorgaben nun besser umsetzte und sich zum anderen einen kleinen Vorsprung erarbeitete, den die Zwote verbissen verteidigte. Die Gäste blieben stets gefährlich und in Schlagdistanz. Im Großen und Ganzen bewahrte die Janke-Truppe aber kühlen Kopf und machte in der Schlussphase den Sack zu. Auch der Ausfall von Matze wegen einer Platzwunde, brachte die 2. Männer nicht aus dem Tritt. Wenige Minuten vor Spielende hatte man sich auf 33:29 abgesetzt. In Anbetracht der sehr viel besseren Trefferquote im zweiten Durchgang, war dieser Vorsprung für Pankow nicht mehr einholbar. Das Endergebnis war 35:31.

Das waren gleich zu Beginn der Saison zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Auch kann man nun endlich den Blackout aus der letzten Saison gegen Pankow abhaken. So gestaltet sich die Anreise am 20.09. zum BFC Preussen etwas entspannter. Um 14 Uhr wird das Spiel gegen die zweite Vertretung der Adler (die freundlicher Weise das Spiel verlegten) angepfiffen. Ob sich diese gestandene Landesliga-Truppe von einer ähnlichen Leistung der Zwoten beeindrucken lässt, oder ob mehr von Nöten sein wird, um vielleicht etwas Zählbares mitzunehmen, wird sich zeigen. Mal sehen was so geht.

Die Mannschaft bedankt sich bei den erschienenen Zuschauern und Unterstützern für die tolle Stimmung!