Totaler Blackout

Dies wird nur ein kurzer Bericht. Was soll man zu dem „Spitzen“-Spiel zwischen der 2.Männermannschaft und den Handballfreunden Pankow auch groß schreiben!? Eigentlich war alles angerichtet. Zweiter gegen Dritter. Wer gewinnen sollte, hat gute Karten aufzusteigen. Vielleicht hatte sich die Mannschaft zu viel vorgenommen, zu viel Druck aufgebaut. Eine Fehleranalyse soll hier nun aber nicht stattfinden. Die Liste der Mängel wäre sowie so viel zu lang.

Nur ein paar Eckdaten zum Spielverlauf. Die Zwote startete ziemlich gut in das Spiel. Mit 2:0 in Front ließ die Mannschaft den Ball flüssig laufen. Pankow hatte bis dato keine Chance ein Tor zu erzielen. Was dann jedoch geschah lässt sich schwer erklären. Nachdem die Handballfreunde drei Tore in Serie erzielten, riss der Faden der Gastgeber völlig und ließ sich im gesamten Spiel nicht mehr zusammenfügen. Durch eine beispiellos hohe Fehleranzahl begünstigt ging der TuS mit geknicktem Haupt und einem Stand von 11:22 in die Pause.

Entsprechend frustig und ratlos war dann auch die Stimmung in der Kabine.

Trotz Motivationsversuchen untereinander und sämtlich gezogenen Registern, Taktikvarianten und Mannschaftszusammenstellungen seitens der Trainerin, klappte in der zweiten Halbzeit genauso viel wie in der ersten. Einzig die von den Gästen etwas rausgenommene Intensität sorgte dafür, dass man die zweiten dreißig Minuten nur mit einem Tor verlor. 25:37 stand am Ende auf der Anzeigetafel. Glückwunsch an dieser Stelle an die gute Truppe aus Pankow.

Die Aufstiegsambitionen müssen nun erstmal zu den Akten gelegt werden. Aus eigener Kraft kann man nicht mehr aufsteigen. Trotz diesem harten Dämpfer muss es weitergehen. Es gilt sich den Mund abzuwischen und in den noch zu bestreitenden Partien zu zeigen, dass man es kann. Die nächste Gelegenheit dazu hat die Zwote beim HC Pankow am nächsten Sonntag.